Westliche Kräuter, die bei Neurodermitis gerne eingesetzt werden, sind laut Diolosa (Kassette Nr. 10, Hautkrankheiten):
- Stiefmütterchenkraut: kann toxische Hitze aus dem Blut beseitigen sowie Feuchte Hitze ausleiten
- Klettenwurzel: für die Darmsanierung, leitet Feuchte Hitze aus dem Dickdarm aus, gut bei Abszessen und Ekzemen
- Löwenzahnblätter und -wurzel: gut gegen toxische Bluthitze, nur kurz nehmen, da sehr kalt
- Erdrauch: leitet Feuchte Hitze aus dem Blut aus, wird bei Leber- und Gallenproblemen empfohlen
- Birkenblätter: sehr ausleitend, unterstützt die anderen Kräuter bei diesem Prozess
- Diolosa (ebd.) empfiehlt ein Dekokt[35] aus all diesen Kräutern (jeweils 9–15 Gramm pro Kraut, vom Löwenzahn 30–50 Gramm).
[35] Dekokt meint eine Auskochung der Kräuter, das heißt zuerst in kaltem Wasser 20 Minuten ansetzen, dann aufkochen, 20 Minuten köcheln lassen, abgießen, dieselben Kräuter mit heißem Wasser aufgießen und nochmals 20 Minuten köcheln lassen, danach zum ersten Sud dazugießen. Diolosa sagt nicht, in wie viel Wasser man die genannte Kräutermenge ansetzen soll.
Neurodermitis u. westl. Kräuter
Zu dem Satz: "Diolosa sagt nicht, in wie viel Wasser man die genannte Kräutermenge ansetzen soll."
Er sagt das deshalb nicht, weil die Menge des Wassers gleichsam egal ist, die Menge der Kräuter (=Wirkung!!!) ist entscheident. Sohin: man kann eine ausgekochte "Kräuterverschreibung" mit 0,1 Liter oder mit 1 Liter einnehmen. Aber: nicht zu "hart" trinken, damit die Magenschleimhaut nicht überreizt wird.
Danke für die Erläuterung,
Danke für die Erläuterung, das wusste ich nicht!
Kommentar hinzufügen