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Hallo Lena! 1.) Aus Sicht der

Hallo Lena!
1.) Aus Sicht der TCM gehen beim langen Kochen die Inhaltsstoffe - das Qi - vollkommen in die Suppe über, die dadurch besonders Qi-reich wird. Außerdem steigert die lange Kochzeit die Bekömmlichkeit, und der Körper kann alles sehr gut verarbeiten. Das Gericht nimmt auch die Wärme von der Kochstelle auf und diese wird so an den Körper weitergegeben.
Auch bei uns gab es früher die Tradition, dass ein Eintopf den ganzen Tag am Feuer gestanden ist, auch die Kraftsuppen - z.B. Hühnersuppe für Frauen nach der Geburt - sind unseren Großmüttern sicher noch gut bekannt.
Der Name Kraftsuppe weist schon darauf hin: sie wirkt kräftigend. Das ist besonders gut, wenn wir krank waren oder einen stressigen Alltag haben und es draußen kalt ist.
Das lange Kochen von Gemüse bewirkt natürlich, dass das Gemüse danach ausgelaugt ist und weggeworfen werden kann, die ganze Essenz ist dann in der Suppe! Man kann dann frisches Gemüse dazugeben, die letzte halbe Stunde zum Beispiel.
Kochen im Druckkochtopf ist vollkommen in Ordnung, auch so ist genug wertvolles Qi in der Suppe!
2.) Vielleicht probieren Sie mal, den Ingwer wegzulassen, da der sehr erwärmend wirkt. Eventuell auch Pfeffer, Chili oder andere scharfe Gewürze, die Sie verwenden. Oder Sie legen mehr Gewicht auf erfrischende Gemüsearten, wie z.B. Zucchini, Tomaten, Chinakohl, Gurke.
Schwitzen bedeutet für die Chinesen den Verlust von wertvollen Säften, deshalb ist es eher zu vermeiden.
Liebe Grüße, Katharina

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